Im Tropen-Aquarium Hagenbeck leben mehr als 350 Tierarten auf über 8.000 Quadratmetern. Um sicherzustellen, dass es den tierischen Bewohnern an nichts fehlt, um herauszufinden wie viel sie wiegen und wie groß sie geworden sind, fand heute der Check-up zu Jahresbeginn statt.
In der Sonorawüsten-Anlage leben die heute vorgestellten Colorado Kröten und Arizona-Bergkönigsnatter in einer Vergesellschaftung gemeinsam mit den Chuckwallas und den im Winterschlaf ruhenden Gila-Krustenechsen. Die Arizona Bergkönigsnatter wurde gemessen und gewogen. Sie ist 1,06 Meter lang und 330 Gramm schwer. „Unserer Bergkönigsnatter geht es hervorragend und sie ist in einem sehr guten Zustand. Hagenbeck ist auch bei der Nachzucht sehr erfolgreich gewesen und hat bereits mehrfach Nachzuchten an andere zoologische Einrichtungen abgegeben.“, erzählt Florian Ploetz, Bereichsleiter Terraristik. Als nächstes wurde die Colorado Kröte inspiziert. Sie brachte 310 Gramm auf die Waage und befindet sich somit im optimalen Bereich.
In der Unterwasserwelt ging es in die Schatzkammer. Dort wurden die Barbour Seepferdchen unter die Lupe genommen. Insgesamt 13 Jungtiere können in Hagenbecks Tropen-Aquarium in der Ausstellung als Nachzuchten bewundert werden. Sie leben gemeinsam mit den Elterntieren, vier Weibchen und einem Männchen. „Die erwachsenen Tiere sind ca. 10 bis 12 Zentimeter groß, die Kleinen ungefähr 5 bis 6. Sie entwickeln sich sehr gut.“, resümiert Tierpfleger Marius Jakusch. Die Banggai-Kardinalbarsch-Nachzuchten machen sich ebenfalls prächtig. „Von dieser Art gibt es weltweit weniger als 3 Millionen Exemplare, daher wird sie auf der Roten Liste der Weltnaturschutzorganisation IUCN als vom Aussterben bedroht geführt. Deshalb ist die Nachzucht bei Hagenbeck umso bedeutender.“, erklärt Jörn-Morten Riedell, Bereichsleiter im Tropen-Aquarium.
Anschließend brachte ein Tauchgang erfreuliche Ergebnisse aus dem Großen Hai-Atoll. „Durch den Tauchgang stellen wir sicher, dass alles in Ordnung ist, ob es den Tieren gut geht, das Becken im einwandfreien Zustand ist. Zudem nutzen wir ihn, um die große Scheibe zu reinigen. Gezählt haben wir von außen. Wir sind sehr zufrieden.“, so Tierpflegerin Nele Kolb.
Eine Kontrolle findet im Tropen-Aquarium täglich statt. Dennoch wird versucht einmal im Jahr eine exaktere Bestandsaufnahme durchzuführen.




