Hagenbeck auf Langstrumpfs Spuren - Totenkopfaffen als neue Tierart eingezogen

Neun weibliche Totenkopfaffen sind erfolgreich in ihr neu gestaltetes Gehege im Dschungel-Revier gezogen. Es wurde in den vergangenen Monaten durch Hagenbecks Handwerker umfassend umgebaut und von den Auszubildenden bepflanzt. Das neue Gehege bietet den bewegungsfreudigen südamerikanischen Primaten vielfältige Kletter- und Beschäftigungsmöglichkeiten sowie zahlreiche Rückzugsorte. Die Gestaltung orientiert sich an den natürlichen Bedürfnissen der Tiere und schafft optimale Voraussetzungen für ihr Wohlbefinden.

Perspektivisch sollen die Totenkopfaffen mit den Grünflügelaras und Gürteltieren vergesellschaftet werden. Solche gemischten Tieranlagen fördern natürliche Verhaltensweisen, bieten abwechslungsreiche Umweltreize und ermöglichen den Besucherinnen und Besuchern einen authentischen Einblick in die Artenvielfalt südamerikanischer Lebensräume.

„Unsere Totenkopfaffen erkunden nun erst einmal ihr neues Revier und dürfen sich in aller Ruhe eingewöhnen. Wir beobachten gespannt, wie sie ihre Umgebung Schritt für Schritt entdecken und die vielen Kletter- und Beschäftigungsmöglichkeiten für sich nutzen.“, sagt Reviertierpfleger Mark Hollensen.

Der Tierpark Hagenbeck engagiert sich seit vielen Jahren für den Schutz bedrohter Tierarten und unterstützt verschiedene internationale Artenschutzprojekte. Auch Totenkopfaffen stehen in ihrer Heimat unter zunehmendem Druck. Die Zerstörung ihres Lebensraums sowie der illegale Wildtierhandel gefährden viele Populationen in Südamerika. Moderne zoologische Einrichtungen leisten durch verantwortungsvolle Haltung, Bildungsarbeit und koordinierte Erhaltungszuchtprogramme einen wichtigen Beitrag zum langfristigen Erhalt bedrohter Arten.

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