Schnellinfos

7 Asiatischer Elefant

Elephas maximus
Klasse:
Säugetiere
Herkunft:
Asien
Lebensraum:
Graslandschaften, Wälder, Buschland
Nahrung:
Pflanzen
Größe:
2,50 bis 3,50 m
Gewicht:
3.500 kg bis 6.000 kg
Tragzeit:
21 - 23 Monate

Gefährdeter Dickhäuter

Der Asiatische Elefant ist nach dem Afrikanischen Elefanten das zweitgrößte Landtier der Erde. Am einfachsten lassen sich Asiatische Elefanten von ihren afrikanischen Vettern an den Ohren unterscheiden: Die des Asiatischen Elefanten sind viel kleiner. Außerdem haben sie einen gewölbten Rücken und nur einen Finger an der Rüsselspitze (weniger runzelige Haut).

Asiatische Elefanten sind Pflanzenfresser, sie ernähren sich hauptsächlich von Gräsern, Blättern, Zweigen und Baumrinde. Auch Obst mögen sie gern. Pro Tag nimmt ein Elefant rund 150 kg Nahrung zu sich.

In freier Wildbahn bevölkern Asiatische Elefanten Gras- und Buschlandschaften ebenso wie tropische oder laubwechselnde Wälder. Erstreckte sich ihr Lebensraum einst von der heutigen Türkei und dem küstennahen Streifen entlang des Arabischen Meeres über Pakistan und Indien bis tief hinein in den fernen Osten nach Myanmar, Thailand und China, finden Asiatische Elefanten heute nur noch wenige Orte, wo ihnen ein Leben in Wildnis möglich ist. Seit 1986 wird der Asiatische Elefant in der Roten Liste der gefährdeten Arten als stark gefährdet eingestuft.

Im Tierpark lebt eine große Hagenbeck Elefanten-Herden mit mehreren Tieren. In ihrer weitläufigen Freianlage sowie der großen Freilaufhalle können die sozialen Tiere rund um die Uhr in ihrer Herde verbleiben, sich frei bewegen und ihren natürlichen Instinkten folgen.

Nahrung

Wie gefährdet ist der Asiatische Elefant?
Nach IUCN (Rote Liste bedrohter Tierarten)

  • Ungefährdet Gefährdet Ausgestorben

Was ist die Rote Liste der IUCN?

Die Rote Liste ist ein Indikator für den Zustand der Biodiversität unseres Planeten und gibt heute Auskunft über den internationalen Gefährdungsstatus von über 80.000 Tier- und Pflanzenarten. Um den anhaltenden Abwärtstrend in der Artenvielfalt stoppen zu können, sind diese Informationen von großer Wichtigkeit. Herausgegeben wird die Rote Liste in regelmäßigen Abständen von der Weltnaturschutzunion IUCN.

Für die Erstellung Roter Listen werten die Expertengruppen der IUCN auf strengen wissenschaftlichen Grundlagen basierend alle relevanten und zugänglichen Daten aus, sodass die Darstellung von einzelnen Arten in Gefährdungskategorien die komprimierteste Form der umfangreichen naturwissenschaftlichen Analyse darstellt.

Tierpatenschaften

Ob Affe, Löwe, Pinguin oder Giraffe – viele Besucher haben ihr Lieblingstier im Tierpark Hagenbeck. Wenn Sie für sich selbst oder andere Tierfreunde etwas ganz Besonderes wollen, unterstützen Sie einfach Ihr Lieblingstier. Das ist mit einer Patenschaft ganz einfach.

Ihr Jahresbeitrag als Pate deckt einen Teil der Futter- und Pflegekosten Ihres tierischen Schützlings. Ob mit Kollegen, der ganzen Familie, als Schulklasse, Verein oder allein – Ihr Beitrag hilft! So können auch in Zukunft Tiere wie der Asiatische Elefant, das Walross und andere bedrohte Arten gezüchtet und damit erhalten werden.

Im Rahmen einer Patenschaft erhalten Sie:
  • eine Urkunde über die Patenschaft
  • einen „Steckbrief“ Ihres Tieres
  • eine Spendenquittung zur Vorlage beim Finanzamt

Am allermeisten Spaß macht die Patenschaft in Verbindung mit einer Jahreskarte. So können Sie für die Dauer der Patenschaft direkten Anteil am Leben des Patentieres nehmen. Sie haben Interesse an einer Patenschaft? Wunderbar! Gern beantworten wir jederzeit Ihre Fragen!

Ihr Ansprechpartner:
Verein der Freunde des Tierparks Hagenbeck e.V.
Telefon: (040) 53 00 33-396
verein@hagenbeck.de