Erst elf Tage jung und schon so schnell unterwegs wie die adulten Tiere – das Zebrajungtier ist ab sofort jeden Tag auf der Außenanlage zu sehen und läuft aufgeweckt und neugierig über die Anlage.
Bis zu 350 Kilogramm Gewicht und eine Größe von bis zu 1,40 Meter können Chapman-Zebras (Equus quagga chapmani) erreichen. Die Tragzeit der Unpaarhufer beträgt 12 Monate. Die Heimat dieser Tierart sind die Steppen, Savannen und Halbwüsten Afrikas. Im Tierpark Hagenbeck sind die Tiere mit den Afrikanischen Straußen und den Warzenschweinen vergesellschaftet.
Der kleine Hengst, der am 07. September geboren wurde, hat etwas länger auf sich warten lassen, Dr. Flügger erklärt scherzhaft: „Das Muttertier war ganz schön dick, wir haben schon gedacht, es werden Zwillinge. Aber es ist alles gut und Jungtier und Mutter waren nach der Geburt wohlauf, der Kleine war nur sehr groß. Beide sind bereits gut in die Herde integriert.“
Auch auf der Anlage der Alpakas (Vicugna pacos) ist seit einigen Wochen Nachwuchs zu beobachten. Das kleine Männchen kam am 23. August auf die Welt und wurde heute auf den Namen Carlos getauft. Diese aus Südamerika stammenden Tiere gehören zu den kleinsten Vertretern innerhalb der Kamelfamilie und können in fast jeder Klimazone überleben. Dass Alpakas „Sonnenkinder“ sind, zeigt sich daran, dass die Jungen meist an sonnigen Tagen geboren werden. Das Alpaka-Jungtier ist täglich mit der Herde auf der Anlage und summt dort – das typische Geräusch, welches Alpakas von sich geben – mit seinen Artgenossen um die Wette.
Unser Gürteltier-Junges, das bereits am 10. Juli geboren wurde, versteckt sich nach wie vor gerne in der Wurfhöhle, zeigt sich aber immer regelmäßiger den Besuchern. Die Zahl der Gürteltiere (Euphractus sexcinctus) sinkt in vielen Gebieten rapide. Die Tiere werden aufgrund ihres Fleisches gejagt und auch die Landwirtschaft stellt eine starke Bedrohung für diese Tierart dar. Umso mehr freuen wir uns über die erste erfolgreiche Nachzucht bei dem „Zootier des Jahres“ 2025. Das Sechsbinden-Gürteltier ist tagaktiv und rollt sich bei Gefahr, im Gegensatz zu anderen Gürteltierarten, nicht zusammen, sondern vergräbt sich im Boden.


