Schnellinfos

Aufwendige Restaurierung hinter den Kulissen

2007 wurde das Tropen-Aquarium eröffnet. Seit zwölf Jahren hat sich an der Technik für den Seewasserkreislauf nichts geändert. Schritt für Schritt wird nun die komplette Anlage restauriert. Der aufwendige Umbau findet für die Besucher unbemerkt hinter den Kulissen statt.

Um die Geräte auf den neuesten Stand der Technik zu bringen und Installationsfehler von 2007 zu korrigieren, wurde während des laufenden Tropen-Aquarium-Betriebes eine zweite Ersatz-Wassertechnik aufgebaut und installiert. Dafür wurden Wände aufgestemmt, Räume abgedichtet und isoliert, neue Filtersäulen eingebaut, Geräte ausgeliehen sowie Rohre und Fliesen verlegt. „Vor dem Umschluss waren wir doch alle sehr nervös. Umso glücklicher sind wir, dass die Ersatztechnik so reibungslos läuft. Die Änderung der Wassertechnik im laufenden Betrieb ist fast wie eine OP am offenen Herzen", verrät Dr. Guido Westhoff, Leiter des Tropen-Aquariums und Initiator des Umbaus. Ein Abschalten des Systems kam nicht in Frage.
Im nächsten Schritt wird die alte Technik abgebaut, um den Boden neu zu versiegeln, den Raum zu fliesen, rostfreie und salzwasserfeste Materialien einzubauen und anschließend die benötigte Technik mit neuen Anschlüssen wieder aufzubauen. Auch neue Geräte wurden im Zuge der Arbeiten angeschafft. Neben einer neuen UV-Anlage, um Bakterien und Parasiten mittels UV-Entkeimung zu bekämpfen, wurde auch ein Bandfilter in Betrieb genommen. Dieser arbeitet komplett ohne Strom, ist enorm wassersparend und sorgt für klareres Wasser im Korallen-, Feuerfisch- und Zylinderbecken. „Der Effekt des Bandfilters ist gigantisch", freut sich Westhoff über die Neuanschaffung. „Besucher, die unser Haus kennen, werden bestimmt einen Unterschied bemerken."

Vorrangiges Ziel der aufwendigen Umbauarbeiten ist es, die Wasserqualität der Becken zu verbessern, eine optimale Klarheit des Wassers zu erreichen und die Blasenbildung an den Scheiben zu minimieren. Geplant ist, diese Ziele in den kommenden Wochen zu erreichen.

„Ich bin sehr froh, dass alles so reibungslos funktioniert und das Zusammenspiel mit den Kollegen und externen Gewerken einwandfrei klappt. Ein ganz besonderer Dank geht an unseren Techniker Frank Seidel, der bei diesem komplexen Projekt eine enorme Hilfe war und ist", freut sich Dr. Guido Westhoff über die gelungene Restaurierung.

Für alle technikinteressierten Besucher bietet die LI-Zooschule bei Hagenbeck eine Exklusivführung hinter die Kulissen des Tropen-Aquariums an, um die aufwendige Wassertechnik einmal selbst in Augenschein zu nehmen.

Tickets & mehr gibt's hier

Hagenbeck Online-Shop

Weitere News

Namenssuche für Orang-Baby

Unser Orang-Utan-Baby hat alles: eine fürsorgliche Mama, ein wundervolles Zuhause, nette Artgenossen...nur noch keinen Namen. Und genau das soll sich ändern. Ab dem 15. August haben alle Hagenbeck-Freunde die Möglichkeit, aus drei Namensvorschlägen ihren Favoriten zu wählen.
Mehr erfahren

Elsa – Das Albino-Seebärenbaby hat einen Namen

Zusammen mit dem NDR 90,3 und dem Hamburg Journal hat Hagenbeck einen Namen für das Albino-Seebärenbaby gesucht. Mehr als 3.200 Namensideen sind beim NDR eingegangen. Nach langen Überlegungen haben sich die Tierpfleger im Eismeer für Elsa entschieden.
Mehr erfahren

Pinguin-Jungtiere verlassen Höhlen

Mitte April schlüpften nach einer Brutzeit von rund 40 Tagen mehrere Humboldt-Pinguine im Eismeer.
Die erste Zeit nach dem Schlupf, Pinguine kommen nackt und blind zur Welt, verbrachten die Kleinen in der geschützten Bruthöhle, wo sich die Elterntiere mit Wärme, Fürsorge und Futter um ihren Nachwuchs kümmerten. Nun, rund zweieinhalb Monate später, sind die Jungtiere futterfest und verlassen ihre Bruthöhlen.
Mehr erfahren

Kattas wieder zu sehen

Seit dem 3. Juni 2020 ist das Tropen-Aquarium wieder geöffnet. Die behördliche Auflage, die Kattas in der ersten Zeit der Corona-Wiedereröffnung nicht zeigen zu können, wurde nun aufgehoben. Zu sehen sind die Tiere ab sofort täglich zwischen 9.00 und 15.30 Uhr.
Mehr erfahren

Albino-Baby zum ersten Mal in der Außenanlage

Jetzt können die Besucher das Albino Seebärenbaby, das am 15. Juni schneeweiß zur Welt gekommen ist, endlich auch sehen! Bisher existierten nur wenige Bilder und ein kurzes Video, das ein Tierpfleger zufällig aufnehmen konnte. Doch heute öffneten die Tierpfleger im Eismeer den Schieber zu der Mutter-Kind-Höhle.
Mehr erfahren