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Schnellinfos

Hamburger MeeresDialog

Wir müssen reden!

Unsere Meere sind nicht nur die Wiege des Lebens, sondern stellen 98% der Biosphäre der Erde. Ohne die Meere stirbt das Land. Es liegt an uns, diesen lebenspendenden und faszinierenden, jedoch bedrohten Lebensraum zu schützen.

Die Veranstaltungsreihe Hamburger MeeresDialog ist nötig, um Zusammenhänge und Verantwortung für unsere Meere darzustellen. Ziel ist es, Bürgerinnen und Bürger für die akuten Problematiken und Herausforderungen im Meeresschutz zu sensibilisieren.

Es ist uns wichtig, das Bewusstsein für den nachhaltigen und verantwortungsvollen Umgang mit dem Lebensraum Meer zu stärken und unsere Gäste zu einem positiven Umgang im Hinblick auf das Meer zu ermutigen.

Tauchen Sie vor der atemberaubenden Kulisse des Großen Hai-Atolls beim Hamburger MeeresDialog in diese drängenden Themen ein. Treten Sie mit unseren Expertinnen und Experten in den Dialog und erfahren was Sie selbst tun können.

Die Deutsche Meeresstiftung und das Tropen-Aquarium starten hierfür gemeinsam im November 2019 eine Plattform zum Austausch für alle Interessierten zum Thema Meer.

Zukünftig werden in monatlichen Abständen namhafte (Meeres-) Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Ozean-Akteure einem interessierten Publikum ihre Forschungsthemen vorstellen und mit ihnen in einen moderierten Dialog treten.

Sehen Sie hier Auszüge aus dem 1. MeeresDialog.

 

Die vierte Veranstaltung findet am 13. Februar von 19.00 – 21.00 Uhr vor der imposanten Kulisse des Großen Hai-Atolls im Tropen-Aquarium Hagenbeck statt. 

Dr. Sandra Schöttner von GREENPEACE berichtet über die grundlegende Frage: „Wem gehört das Meer?" – Die Wildwestmentalität auf hoher See.

Das und Meer wird in einer Diskussionsrunde offen diskutiert. Anschließend klingt dieser spannende Abend bei guten Gesprächen, Getränken und Snacks aus.

Anmeldungen können unter hamburgermeeresdialog.eventbrite.de getätigt werden.

Hinweis: Die Veranstaltung ist bereits ausgebucht!

Wir weisen Sie darauf hin, dass auf dieser Veranstaltung Film- und Fotoaufnahmen gemacht werden. Weitere Informationen erfahren Sie hier.

Meeresschutz kann nicht warten!

Erfahren Sie hier mehr zu den Themen und Referenten der kommenden MeeresDialoge

  • MeeresDialog 13. Februar 2020

    Dr. Sandra Schöttner von GREENPEACE berichtet über die grundlegende Frage: „Wem gehört das Meer?" – Die Wildwestmentalität auf hoher See.

    Unsere Ozeane sind nicht nur wunderschön und faszinierend, sondern auch überlebenswichtig – für uns alle: Sie produzieren mehr als die Hälfte unseres Sauerstoffs, liefern Nahrung für Millionen von Menschen, und machen die Erde klimatisch überhaupt erst bewohnbar. Doch wir plündern, verschmutzen und zerstören sie als ob es kein Morgen gäbe! Klimaerhitzung, Überfischung, Vermüllung, Ölbohrungen und bald auch Tiefseebergbau – die Liste menschgemachter Verbrechen ist lang, und die Folgen massiv: Das Leben im Meer schwindet rapide. Deshalb fordern führende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eindringlich, bis 2030 mindestens 30 Prozent der Ozeane unter Schutz zu stellen. Nur so bleiben sie gesund, vielfältig und produktiv. Greenpeace kämpft schon seit vielen Jahren vor und hinter den Kulissen für ein weltweites Netzwerk an Meeresschutzgebieten, die für direkte menschliche Eingriffe tabu sind. Ein globaler Ozeanvertrag, der bei den Vereinten Nationen verhandelt wird, soll nun den historischen Durchbruch bringen – doch der gelingt nur mit einer Abkehr vom „Wilden Westen" auf der Hohen See.

  • MeeresDialog 12. März 2020

    Dr. Rainer Froese vom GEOMAR in Kiel berichtet über Überfischung und folgende Problematiken.

Referentin - MeeresDialog 13.02.2020

Sandra Schöttner ist promovierte Tiefseebiologin mit mehr als 15-jähriger Erfahrung in Umweltschutz und Wissenschaft. Als Greenpeace-Meeresexpertin agiert sie an der Schnittstelle zwischen Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Medien und Öffentlichkeit und ist für verschiedene Aspekte des marinen Umweltschutzes und einer nachhaltigen Meerespolitik zuständig. Vor allem zentrale Themen wie Überfischung, Rohstoffabbau, Verschmutzung und Klimawandel stehen dabei im Fokus ihrer Arbeit. Seit 2018 leitet sie für Greenpeace die internationale politische Kampagne für ein globales Hochseeschutzabkommen bei den Vereinten Nationen.

Seien Sie dabei!

Anmeldung MeeresDialog

In Zusammenarbeit mit

Deutsche Meeresstiftung
Die Deutsche Meeresstiftung fördert als Dialogplattform für Meeresakteure aus allen Sektoren den Informationsaustausch und die Zusammenarbeit für den Schutz und eine nachhaltige Entwicklung der Meere. Die Stiftung identifiziert Ozeanakteure und deren Projekte und vermittelt Wissen über die Nutzung und den Schutz der Ozeane, um so ein neues Ozeanbewusstsein zu schaffen. Insbesondere setzt sich die Stiftung dafür ein, das Meer in allen Bildungsbereichen zu verankern und junge Menschen zu erreichen und zu sensibilisieren. Facebook Deutsche Meeresstiftung

Gefördert durch die Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung aus Überschüssen von BINGO! Die Umweltlotterie.

Unsere Initiatoren

Michael Zapf

Frank Schweikert

Frank Schweikert ist ein deutscher Umweltjournalist und Unternehmer spezialisiert auf Meeres-, und Nachhaltigkeitskommunikation. Nach seiner Tätigkeit als Journalist bei unterschiedlichen Medien und Studium der Biologie in Stuttgart und München initiierte er 1992 das europaweit einzigartige Forschungs- und Medienschiff ALDEBARAN. Das segelnde Forschungsschiff mit Labor und Studio ist die mediale Brücke zwischen Ozean und Gesellschaft. Er ist Vorstand der „Deutschen Meeresstiftung", des „Bundesverband Meeresmüll e.V", Gründungsmitglied und stellvertretender Vorstand des „Förderverein Meer e.V." und des „Sub Sea Monitoring Network e.V.". Außerdem ist er Initiator der „Hamburger Klimawoche", stellvertretender Vorstand der „Deutschen Gesellschaft für Meeresforschung e.V." und Mitglied des „Umweltausschusses der Handelskammer". Frank Schweikert entwickelt viele Pionierprojekte, unter anderem seit 2005 den Meereswettbewerb, welcher 2007 als „UNSESCO Dekade Projekt für Nachhaltige Entwicklung" ausgezeichnet wurde. Erfahren Sie hier mehr.

 

 

Dr. Guido Westhoff

Dr. Guido Westhoff ist deutscher Zoologe und seit 2009 Leiter des Tropen-Aquarium Hagenbeck. Nach seinem Studium und Promotion in Osnabrück und Bremen leitete er eine eigene Forschungsgruppe in Bonn und forschte als Humboldt Stipendiat in Australien an Schlangen. Seine Leidenschaft für die Unterwasserwelt führt ihn seit Jahrzehnten als Taucher in die Weltmeere. Für die EAZA (European Association of Zoos and Aquaria) koordiniert er das Korallenprogramm und hat für die EUAC (European Union of Aquarium Curators) an den ethischen Richtlinien für die Akquise von nachhaltigen Fischen für Aquarien mitgearbeitet.

Hagenbeck