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Minidrachen ausgewildert

„Ab in die Heide" hieß es Anfang August für 15 junge Zauneidechsen. In einem Biotop in der Nordoer Heide bei Breitenburg, das im Besitz der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein ist, wurde für die hübschen Reptilien eine Heimat geschaffen. Dort finden die flinken Echsen Buschwerk zum Verstecken, Sandhügel zum Bauen von Winterunterschlüpfen sowie als Eiablage und höher gelegene Areale für die Brautwerbung.

„Wir haben bereits in den beiden Vorjahren hier jeweils 15 Tiere ausgewildert. Mit der Staffelung wollen wir unterschiedliche Alters- und Entwicklungsstufen in der Population schaffen", erklärte Ahrens. Zauneidechsen erreichen im Alter von zwei bis drei Jahren die Geschlechtsreife.

Diese Arbeit der Stiftung Naturschutz hat Hagenbecks Reviertierpfleger Terraristik Florian Ploetz begeistert, seit er Janis Ahrens bei einer Messe für Nachhaltigkeit kennengelernt hatte. Im Frühjahr 2019 organisierte Ploetz das jährlich stattfindende Treffen der deutschsprachigen Reptilienpfleger im Tropen-Aquarium Hagenbeck. Einer der Vortragenden war Ahrens, der das Erhaltungszuchtprogramm der Stiftung Naturschutz vorstellte.

Die traditionelle Tombola am Ende des Tierpflegertreffens erbrachte den stolzen Betrag von 1.600 Euro. Es war für die Tagungsteilnehmer keine Frage, dass die Summe an das heimische Projekt gehen sollte. Alle Teilnehmer waren damit einverstanden. So nahm denn Ploetz auch sehr gern stellvertretend für alle Kollegen die Aufgabe wahr, selbst einige der Miniaturdrachen in der Nordoer Heide auszuwildern.

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