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Nachwuchs bei den Schlangenschönheiten

Leuchtendes Rot umrahmt von sattem Schwarz auf cremeweißfarbenen Untergrund – ihre auffällige Zeichnung macht die Arizona Bergkönigsnatter zu einer außergewöhnlich hübschen Schlange. Jetzt sind sechs Jungtiere dieser Schönheiten im Tropen-Aquarium geschlüpft.

Die Arizona Bergkönigsnatter (Lampropeltis pyromelana pyromelana) gehört mit einer Körperlänge von höchstens 120 Zentimetern zu den kleinsten Vertretern ihrer Gattung. In ihrem natürlichen Habitat, den Gebirgsregionen Arizonas und New Mexicos, bewohnt sie sowohl felsiges Buschland als auch lichte Wälder und kann in Höhen von bis zu 2.500 Metern gesichtet werden. Die meist tagaktive kleine Natter bewohnt bevorzugt Gebiete in der Nähe von Quellen oder Flüssen, aber auch feuchte Canyons. Sie ist häufig zwischen Baumstämmen und Steinen oder in dichter Vegetation zu finden, zeigt sich aber auch in offenem Gelände. Häufig vormittags, aber auch kurz vor Sonnenuntergang ist die Bergkönigsnatter auf Nahrungssuche unterwegs. Erbeutet werden hauptsächlich Nagetiere, Eidechsen, Vögel und Fledermäuse. Obwohl sie bodenbewohnend ist, ist die Bergkönigsnatter ein geschickter Kletterer und gelegentlich auf Felsblöcken oder sogar in Bäumen zu entdecken. Bergkönigsnattern paaren sich im Frühjahr und legen ein Gelege von bis zu neun Eiern. Von der Sonne ausgebrütet, schlüpfen die Jungtiere im Spätsommer und sind sofort selbstständig.

Die Bergkönigsnatter ist ungiftig. Aufgrund der Ähnlichkeit der Zeichnung und des Farbmusters sind Königsnattern leicht mit den giftigen Korallenschlangen zu verwechseln. Lange Zeit galt diese Ähnlichkeit als Paradebeispiel der Mimikry. Diese Theorie wird neuerdings jedoch bezweifelt, weil viele der so gefärbten Königsnattern kein deckungsgleiches Verbreitungsareal mit den ähnlich gezeichneten Giftschlangen aufweisen.

Die Schlangen befinden sich hinter den Kulissen.

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