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Happy Birthday Xingo!

Über eine leckere Torte konnte sich Tapir Xingo am 28. November freuen. Tierpflegerin Ina Gooßen hat sich die schmackhafte Überraschung zu Xingos 28. Geburtstag ausgedacht. Während die Lebenserwartung von Flachlandtapiren in der Wildbahn zwischen 25 und 30 Jahren liegt, ist unser betagter Tapirmann für sein hohes Alter erstaunlich fit. „Keine Feinde, gutes Futter und tierärztliche Betreuung sorgen dafür, dass viele Tiere in menschlicher Obhut ein sehr hohes Alter erreichen können", erklärt Ina Gooßen. Der bisher älteste Tapir in einem Zoo ist immerhin stolze 35 Jahre alt geworden.

Obwohl Tapire Ähnlichkeit mit Schweinen haben, sind die Unpaarhufer mit Pferden und Nashörnern verwandt. Sie gelten als „lebende Fossilien", da es sie seit 55 Millionen Jahren gibt und sie sich seit 25 Millionen Jahren kaum verändert haben: Mit ihrer Stromlinienform, dem spitzen Gesicht und der runden Hinterseite, können sie sich in dichten Wäldern leicht ihren Weg bahnen. Die Nase und die Oberlippe sind zu einem kleinen Greifrüssel zusammengewachsen, mit dem die Pflanzenfresser Knospen, Zweige, Früchte und auch Wasserpflanzen abrupfen können. Selbst dornige Sträucher vertilgen die Säugetiere mit ihrer dicken Zunge ohne Probleme.

Tapire sind von Natur aus nachtaktiv und ziehen sich tagsüber ins Dickicht zurück. Droht Gefahr, springen sie auch mal ins Wasser. Trotz ihres plumpen Körpers sind Tapire sehr gute Schwimmer und können auch ausgezeichnet tauchen.

Wachsen Tapire in Kontakt zum Menschen auf, können sie sehr zutraulich werden. Sie lieben es, gekrault und gepflegt zu werden, weshalb Xingo in den Sommermonaten im Tierpark Hagenbeck ein besonderes Wellness-Programm bekommt. Mehrmals wöchentlich ist öffentlicher Waschtag: Mit dem Wasserschlauch spritzt der Pfleger den haarigen Genießer ab, shampooniert das stark fettende Borstenkleid ein und reibt Baby-Öl in das saubere Fell. Genuss pur für einen Tapir. Umfallen inbegriffen. Wenn das Wellness-Programm doch einmal ausfällt, bleibt ihm zur Fellpflege immer noch das Bad im eigenen Teich.
Auch die Laute dieser urtümlichen Tiere sind etwas ganz Besonderes, denn sie zwitschern und pfeifen wie Vögel. Unter den Indios Südamerikas wird erzählt, dass Tapire sogar ganz bewusst Vogelstimmen imitieren können. Damit sollen sie Vögel herbeirufen, die ihnen die Parasiten aus dem Fell picken.

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