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Verstärkung für die Königspinguinen

Nach einer Eingewöhnungszeit von einer Woche, die die beiden Königspinguine in der Mauserkammer des Eismeers verbrachten, durften sie ihre neue Gruppe kennenlernen.

Selbstbewusst antwortete King George auf die Rufe seiner Kollegen aus der benachbarten Pinguinanlage, obwohl er sie noch nicht sehen konnte. Zusammen mit seinem Reisebegleiter Brille kam King George aus dem dänischen Odense in den Hamburger Tierpark. „Je größer die Gruppe, umso wohler fühlen sich die Tiere", erklärt Christin Zimmer, Tierpflegerin im Eismeer, „und da wir vor einiger Zeit zwei Tiere zur Zucht nach Berlin abgeben mussten, haben wir diese Lücke jetzt wieder schließen können."
„Brille kam mit seinem Namen schon hier zu uns, der hat nämlich ein paar Augenringe, das kann man sehr schön sehen. Da King George noch keinen Namen hatte, haben wir einfach mal auf der Landkarte nach antarktischen Inseln gesucht und die King George Insel gefunden - der perfekte Name für einen Königspinguin."
Bevor beide Pinguine ihre neue Familie kennenlernen durften, mussten sie mit einem farbigen Armbändchen gekennzeichnet werden. Außerdem wurde der Chip noch einmal abgelesen, damit es nicht doch zu Verwechslungen zwischen den einzelnen Tieren kommt.

Optisch lassen sich Königspinguine (Aptenodytes patagonicus) tatsächlich kaum voneinander unterscheiden. Diese zweitgrößte Pinguinart - nur der Kaiserpinguin (Aptenodytes forsteri) ist noch größer - zeichnet sich vor allem durch seine leuchtend orangefarbenen Federpartien aus. Königspinguine erkennen sich gegenseitig an ihren Rufen. Vor allem King George erwies sich bereits als sehr kommunikativ. Während die Tierpfleger die beiden Großpinguine aus der Mauserkammer über den Besucherweg im Eismeer in ihre zukünftige Pinguinanlage zum Rest der Gruppe leiteten, kommunizierte King George ununterbrochen mit seinen neuen Freunden. „Bei Hagenbeck halten wir eine reine Männergruppe, die auch als Bachelorgruppe
bezeichnet wird. Der Grund ist ein genereller Überschuss an männlichen Tieren in den Zoos und Tierparks. Und so kümmern wir uns um die Männchen, damit andere Zoos in Ruhe züchten können", erläutert Dave Nelde die Bestandssituation.

Kaum erreichen King George und Brille die Pinguinanlage stolziert auch schon Milo, der Anführer der Königspinguine, auf die beiden zu und begrüßt sie ziemlich unaufgeregt. Durch die unbekannten Stimmen neugierig geworden, kommen auch die Eselspinguine angeschwommen, um die beiden Neulinge zu begutachten. Doch von Stress keinen Spur, völlig unaufgeregt folgen King George und Brille ihrem neuen Chef und inspizieren auch schon das Wasser. Fazit der Tierpflegerin: „Besser hätte es kaum laufen können. Alle verstehen sich gut und fügen sich sofort in der Gruppe ein!"

Hier sehen Sie ein Video vom Einzug der Königspinguine.

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