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Kleines Kalb mit großen Ohren

Er hat weiches braunes Fell, dunkle Knopfaugen, weiße Längsstreifen und auffällig große Ohren. Der kleine Große Kudu kam Ende August nach einer Tragzeit von rund 220 Tagen auf die Welt. Bereits nach kurzer Zeit stand die Antilope auf eigenen, noch wackeligen Beinen. Die erste Zeit verbringt das Jungtier, zur Festigung der Mutter-Kind-Bindung, mit Mama Nilaya im Kuduhaus. Doch schon in den kommenden Wochen wird der niedliche Bock in der Giraffen-Savanne unterwegs sein. Allerdings ist dann ein gutes Auge nötig, um das Kälbchen zu entdecken, denn Große Kudus sind Ablieger. Das bedeutet, dass die Mutter den Nachwuchs vorerst ausschließlich zu den fünf bis sechs Mahlzeiten am Tag ruft, während das Kalb in der restlichen Zeit an einem geschützten Platz ruhig wartet. Mit knapp vier Wochen läuft das Jungtier dann in der Herde mit.

Die Kälber werden ein gutes halbes Jahr lang gesäugt. Danach schmecken dann auch Blätter von Luzerne, Brennnesseln und Brombeeren. Etwa zwei Jahre – bis er ausgewachsen und zu einem stattlichen Kudubock herangewachsen ist – verbringt der junge Kudu nun an der Seite seiner Mutter. Stolze 250 Kilogramm wird er dann auf die Waage bringen und die typischen gedrehten Hörner tragen.

Die Heimat dieser beeindruckenden Antilopen sind die Savannengebiete Afrikas. Kudus sind sehr scheu. Mit ihren unübersehbaren Ohren nehmen sie verdächtige Geräusche selbst aus großer Entfernung wahr. Und obwohl der Bock noch sehr klein ist, zieren den Nachwuchs bereits auffällig große Ohren, ein typisches Merkmal dieser Kudu-Art.

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