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Nikolaus bei den Tigerjungtieren

Weihnachtliche Beschäftigung im Raubtiergehege

Direkt, nachdem der Schieber sich öffnete, stürzten die vier Sibirischen Tiger zu ihrer vorweihnachtlichen Nikolausüberraschung. Tigervater Yasha schnappte sich einen mit Rindfleisch gefüllten Jutesack und machte es sich in seiner Höhle gemütlich, ebenso wie Mutter Maruschka, die sich einen Sack in ihr Maul nahm und am Rand des Geheges sicherte. Die beiden Jungtiere machten es ihrer Mutter nach und stürzten sich mit ihren Krallen und Zähnen auf das schmackhafte Nikolausfrühstück. Die liebevoll gepackten Geschenke wurden zunächst von der Tigerfamilie nicht weiter beachtet, auch wenn Reviertierpfleger Tobias Taraba sie mit den unterschiedlichsten Düften eingesprüht hatte. „Für unsere Tiere sind Düfte eine tolle Beschäftigung. Sie versuchen in den einzelnen Duftspuren bestimmte Botschaften zu entnehmen, wie sie es auch in freier Wildbahn machen würden", weiß Tobias Taraba. „Aber natürlich waren erst einmal die wohlschmeckenden Jutesäcke interessanter für unsere Raubkatzen, da sie nur drei Mal in der Woche Fleisch bekommen." Auch den Sack, den der Nikolaus höchstpersönlich in die Anlage warf, interessierte die Tiger nicht. Zu spannend waren die anderen vorbereiteten Beschäftigungsmöglichkeiten.

Rida und Daria entwickeln sich prächtig. Die beiden Schwestern wachsen zu selbstbewussten Sibirischen Tigern heran und bringen mittlerweile zwischen 40 und 50 Kilogramm auf die Waage. Rund zwei Jahre bleiben die Tigerkinder im Tierpark Hagenbeck, bis sie im Zuge des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes (EEP) in andere Parks umziehen und dort im besten Fall selbst für Nachwuchs sorgen.

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